Wah gwaan Jamaica?
Erste Gedanken: Bob Marley, Kaffee und Cool Runnings
Als feststeht, dass wir einen Stopp in Jamaika einlegen, kommen uns sofort einige Assoziationen in den Sinn. Erst einmal Bob Marley hören. Der erste Blick auf die Blue Mountains lässt mich bei längerer Betrachtung an den Kaffee denken, den ich in Österreich wegen seines hohen Preises noch nie probiert habe. Ines denkt an Cool Runnings und wir prüfen mit dem ersten Internetzugang, ob es tatsächlich eine jamaikanische Bobmannschaft gab. Siehe da: Die Geschichte beruht zumindest auf einem wahren Kern, auch wenn sie von Disney etwas ausgeschmückt wurde. Wir denken an alle möglichen Geschichten darüber, dass es vor allem in Kingston gefährlich sein soll.
Ankunft in Port Antonio
Als das Tageslicht hereinbricht, motoren wir gerade noch die Nordostküste entlang. Diese zeigt einige kitschige bis nette Ferienhäuser, bis wir schließlich in die Bucht von Port Antonio abbiegen. Die Einfahrt ist mit einem tipptopp gepflegten rot-weiß gestreiften Leuchtturm und Tonnen markiert. Die Landschaft ist steinig und grün. In der Marina empfängt uns eine einladende Mischung aus Gebäuden im Kolonialstil und üppiger Vegetation.
Der Empfang ist freundlich, die Autoritäten kommen hier in der Reihenfolge Gesundheitsinspektion, Zoll und Immigration aufs Boot. Wir hören einige Male: „Welcome to Jamaica!“ Das ganze Prozedere ist abseits des Wochenendes auch noch völlig kostenlos, wenn man nur einen Hafen besucht. Ein Cruising Permit für das Land würde 150 USD kosten – im Vergleich zu vielen anderen karibischen Destinationen ein echter Schnapper.
Bootsprobleme und erste Arbeiten
Zunächst wartet einiges an Arbeit auf uns. Nach der ersten längeren Überfahrt seit über einem Jahr haben sich allerlei To-dos aufgestaut. Beim Anlegen am Dock funktionierte der Rückwärtsgang nicht wirklich, das ganze Boot vibrierte fürchterlich. Zum Glück waren wir langsam unterwegs und konnten unsere Fahrt mit einer Leine stoppen und somit verhindern, in den Steg zu krachen.
Unterwegs ist uns aufgefallen, dass unsere Süßwasserpumpe immer wieder anspringt – ein Zeichen für ein Leck. Ein kurzer Blick in den Motorraum entblößt einen fast gelösten Schlauch für den Salzwassereinlass, wenig Öl, und außerdem müssen wir noch 80 Liter Diesel von der Tankstelle im Ort holen und Wäsche waschen.
Jerk Chicken und jamaikanische Atmosphäre
Wir werden von Iris und Jeff, zwei jungen Holländern, die uns dankenswerterweise einen Platz reserviert haben, zum Mittagessen eingeladen. Gemeinsam mit ihnen und unseren Nachbarn aus den USA geht es zum beliebtesten Jerk-Chicken-Stand des Dorfs.
Auf dem Weg dorthin wird es mehr so, wie wir es uns vorgestellt haben: chaotisch, ein bisschen schmutzig und laut. Marihuana ist hier ganz nach der Kultur der Rastafaris eher „Herb“, also Kraut, und keine Droge. Es riecht an jeder Ecke danach und man bekommt es überall angeboten. Trotzdem ist der Großteil der Leute freundlich. Hier und da wird man angequatscht, dann aber auch wieder in Ruhe gelassen.
Das Jerk Chicken, erfunden in Port Antonio, ein Grillhuhn mit spezieller Würzung, schmeckt mir sehr gut, den anderen ist es ein wenig zu scharf. Dazu gibt’s zwei kalte Red Stripes, das lokale Bier.
Arbeiten am Boot
Die folgenden Tage erledigen wir unsere Bootsarbeiten. Das Wasser in der Marina – eigentlich ist es mehr ein Steg in einem Naturhafen – ist so klar, dass das Arbeiten an der Schraube und das Putzen des Unterwasserschiffs richtig Spaß machen. Wir entdecken, dass wir uns eine Fischerboje eingefangen haben und deswegen Probleme mit dem Rückwärtsgang hatten. Wir beheben unsere Wasserlecks, putzen den fast leeren Dieseltank und befüllen ihn wieder.
Arbeiten am Boot
Die folgenden Tage erledigen wir unsere Bootsarbeiten. Das Wasser in der Marina – eigentlich ist es mehr ein Steg in einem Naturhafen – ist so klar, dass das Arbeiten an der Schraube und das Putzen des Unterwasserschiffs richtig Spaß machen. Wir entdecken, dass wir uns eine Fischerboje eingefangen haben und deswegen Probleme mit dem Rückwärtsgang hatten. Wir beheben unsere Wasserlecks, putzen den fast leeren Dieseltank und befüllen ihn wieder.
Mit dem Auto in die Blue Mountains
Abenteuerliche Straßen und fantastische Landschaften
Wir beschließen, uns mit unseren neuen holländischen Freunden Iris und Jeff ein Auto zu holen und von Donnerstag bis Sonntag die Blue Mountains und Kingston unsicher zu machen. Mit unserem etwas betagten Suzuki Baleno entkommen wir dem chaotischen Stadtverkehr von Port Antonio.
Die Küstenstraße ist zunächst unerwartet gut in Schuss, danach geht es Richtung Kingston über die Blue-Mountain-Straße. Diese wird relativ schnell abenteuerlich und wir kommen nur sehr langsam voran. Die Landschaft ist dafür fantastisch. Wir schlängeln uns die kaputte Straße entlang, die Hügel rauf und runter, durch dichtes Grün und entlang eines Flusses. Immer wieder kommen wir an kleinen Siedlungen vorbei, wo wir meist freundlich begrüßt werden.
Auf der Suche nach dem Guesthouse
Wir haben uns zwei Zimmer im Prince Valley Guesthouse gebucht. Google Maps zeigt keinen Weg dorthin an und die Nachrichten des Gastgebers Bobby sind wenig aufschlussreich. Auf die Frage, ob es eine Straße zum Guesthouse gibt und ob wir eine Nacht länger bleiben können, bekommen wir nur ein „Both yes“, aber keine nähere Erläuterung zum Weg.
Wir machen uns nicht viel daraus und fahren zum Middleton Café, dem ersten einladenden Café in der Nähe der Unterkunft. Dort treffen wir auf den Gastgeber und einen Arbeiter. Wir bekommen Blue-Mountain-Coffee aus dem Garten und eine Einführung in das wichtigste Vokabular des jamaikanischen Englisch:
„Wah gwaan?“ bedeutet so viel wie „Was geht?“
„Awa!“ heißt sinngemäß „Verschwinde!“
Statt „Danke“ sagt man oft einfach „Blessin“.
Der einzige andere Gast, ein Arbeiter, konsumiert fleißig Herb und erklärt uns, er sei eigentlich auf dem Weg zur Arbeit gewesen, habe dann aber doch keine Lust gehabt.
Der Gastgeber erklärt uns den Weg zum Prince Valley Guesthouse ungefähr so: „Ya lookin fa Bobby? Ya go down di street next to di bubbling bar. Just ask fo Bobby.“ Die letzte Viertelstunde Fahrt zeigt sich noch einmal von ihrer abenteuerlichsten Seite: Es ist steil und die Straße ist bestenfalls noch zu 20 Prozent existent. Mit unserem neu erworbenen Wissen schlagen wir uns aber zumindest bei den Locals gut durch. Je nachdem, auf welcher Seite uns jemand begegnet, fragen Jeff oder ich: „Wah gwaan, is this the road to Bobby’s?“ Damit bekommen wir meist einen verdutzten Blick, eine Wegbeschreibung und danach Gelächter.
Bobby und das Leben in den Bergen
Erst im Hotel merken wir, dass uns Ruth, die Frau des Gastgebers und Britin, über Booking.com zu kontaktieren versucht hat und sichergehen wollte, dass wir gut angekommen sind.
Bobby ist ein Jamaikaner wie aus dem Bilderbuch. Lange graue Rastalocken hängen herunter, meist findet man ihn auf seiner Terrasse sitzend, Herb rauchend, neben einem Schild mit einem Frosch und einer Zigarette darauf, auf dem „No Smoking“ steht. Bobby ist entspannt, freundlich und trotzdem sehr direkt. Wir bekommen noch Huhn zum Abendessen und genießen bei ein paar Red Stripes die Aussicht über das Tal von Bobbys Terrasse.
Bobby’s legendäre Wegbeschreibung
Da die Zufahrt zum Guesthouse sehr abenteuerlich ist, wollen wir etwas unternehmen, ohne das Auto anwerfen zu müssen. Beim Frühstück beraten wir uns mit Bobbys Mithelferin und entscheiden uns dann, zum Craighton Estate zu wandern und dort eine Führung durch die Kaffeeplantage zu machen.
In der Nähe gibt es auch noch ein nettes Café, das Iris bereits am Vortag ausfindig gemacht hat und das uns seitdem mit Bildern von Kuchen lockt.
Bobby beschreibt uns den Weg so lebhaft, dass wir zwar während der Erklärung alle geistig mitgehen, danach aber die Anweisungen nicht mehr wirklich vor Augen haben. Klassisches Herdenproblem: Vier Leute hören zu und jeder denkt, irgendeiner wird es sich schon merken.
Ein paar Dinge bleiben doch hängen:
„Yuh gwaan straight pass di burn up cyar, pass di blue cyar…“
„At Serendipity yuh go up, nuh down.“
„At di pink building, yuh gone too far.“
Wanderung zur Kaffeeplantage und zum Wasserfall
Wir brechen trotzdem auf und beschließen, es einfach wie am Tag davor zu machen und nach dem Weg zu fragen. Wir marschieren zunächst die abenteuerliche Straße entlang und gehen dann das Tal entlang über Stock und Stein, durch Wald und vorbei an Häusern, mehr oder weniger belebten Hotels und Guesthouses, bis wir beim Craighton Estate landen. Dort bekommen wir prompt eine Führung. Es beginnt mit einer Kostprobe auf der Terrasse des alten Herrenhauses, außerdem wird uns ein wenig über die Geschichte des Blue-Mountain-Kaffees und des Gutes erzählt.
Seit geraumer Zeit gehört die Plantage einem japanischen Unternehmen, welches den Großteil der Ernte exportiert. In Jamaika selbst bekommt man Blue-Mountain-Kaffee aufgrund des Preises eher selten, wenn dann in Kaffeehäusern. Im Supermarkt gibt es meist bestenfalls Mischungen mit einem Anteil Blue-Mountain-Kaffee. Die Tour ist etwas lieblos. Nach der Erklärung zum Kaffee gehen wir kurz durch die Plantage mit einem Aussichtspunkt über Kingston, dann bekommen wir noch eine recht wortkarge Führung durch das Anwesen. Mehr als dass bis Ende der 70er-Jahre Briten hier wohnten und danach Amerikaner mit dem Kaffeeanbau begannen, erfahren wir nicht.
Wir begeben uns weiter ins besagte Café Blue. Dort erwarten uns eine herrliche Aussicht sowie Speisen und Getränke auf europäischem Niveau. Wir kosten uns einmal quer durch die Karte: Sandwiches und Kuchen, dazu Kaffee und Eistee.
Vollgefressen schlendern wir zurück und machen noch einen kurzen Abstecher zu einem Wasserfall am Weg. Keiner hat so recht Lust zu baden, es ist schon spät und bewölkt. Bis auf die Gelsen ist das Ambiente trotzdem lohnenswert. Wir sehen auch noch den Nationalvogel Jamaikas, den Jamaika-Kolibri oder auch Rotschnabel-Jamaikasylphe. Wir erkennen gleich, dass es sich um ein Weibchen handelt, denn das Männchen hat zwei extra lange Schwanzfeder.
Den Abend lassen wir wieder auf der Terrasse im Guesthouse ausklingen. Als Nachtmahl gibt’s für alle außer Ines Fried Chicken mit Pommes – ein „lekker, lekker“ Kindermenü, wie unsere holländischen Freunde sagen würden, obwohl wir alle ein wenig damit kämpfen nach dem nahrungsreichen Nachmittag. Ines hat sich für Stir-fry-Tofu entschieden, das ist mengenmäßig nicht bewältigbar. Da die Rastafaris sich vorwiegend vegan beziehungsweise vegetarisch ernähren, gibt es dahingehend sehr viel authentische Auswahl.
Kingston und Bob Marley
Besuch im Bob-Marley-Museum
Am nächsten Tag geht es für uns zurück die wilde Straße hinauf und dann, nach einem kurzen zweiten Frühstück im Blue Café, nach Kingston. Dort machen wir eine Tour durch Bob Marleys späteres Haus, in dem sich auch sein Studio befand. Wir sind eine ziemlich große Gruppe, doch unser Tourguide schafft es, alle zu fesseln. Schon im ersten Raum stimmen wir gemeinsam „One Love“ an, und dank der engagierten Reisegruppe aus Ghana klingt unser Gesang dabei sogar erstaunlich rhythmisch und richtig gut.
Die Tour ist wirklich sehr interessant und gut aufbereitet. Wir gehen durch das Studio, aber auch die Schlafzimmer, die Küche und das Büro. Wir sehen an der Außenmauer die Einschusslöcher vom Mordanschlag vom 3. Dezember 1976, nur zwei Tage vor dem von der sozialdemokratischen Partei veranstalteten Friedenskonzert „Smile Jamaica“, auf Bob Marley, seine Frau Rita und seinen Manager Don Taylor. Taylor und Marleys Frau wurden schwer verletzt, konnten später aber vollständig genesen. Bob Marley erlitt nur leichte Verletzungen an Brust und Arm und konnte bei dem 90-minütigen Konzert auftreten. Draußen singen wir auch alle zusammen noch „Three Little Birds“.
Wir lernen bei der Tour auch über die Religion der Rastafari und dass der äthiopische König Haile Selassie I. im Rastafari-Glauben als göttliche Figur beziehungsweise als die Wiederkehr des Messias gilt. Viele Rastafari sehen in seiner Krönung zum Kaiser von Äthiopien im Jahr 1930 die Erfüllung einer Prophezeiung über einen schwarzen König, der Befreiung und Hoffnung für Menschen afrikanischer Herkunft bringen würde. Deshalb wurde er zu einer zentralen spirituellen Symbolfigur der Rastafari-Bewegung.
Politische Gewalt und Bob Marleys Einfluss
Jamaika wurde erst 1962 vom Vereinigten Königreich unabhängig. Die Anfangsjahre der Unabhängigkeit waren von politischen Unruhen zweier rivalisierender Parteien geprägt. Es gab regelmäßig Schießereien. Neben dem Schussattentat auf Bob Marley, seine Frau und seinen Manager wurde unter anderem der bekannte Reggae-Künstler Peter Tosh erschossen.
An dieser Stelle ist erwähnenswert, welchen wichtigen Einfluss Bob Marley auf die Versöhnung hatte. Trotz des Attentats spielte er wenige Tage später, 1976, ein Friedenskonzert. Danach begab er sich ins selbst auferlegte Exil nach England. Bei seiner Rückkehr 1978 versöhnten sich die rivalisierenden Parteien mit einem öffentlich wirksamen Händedruck auf der Bühne eines seiner Konzerte.
Devon House und Kingston
Danach geht’s noch zum Devon House, dem Anwesen eines der ersten schwarzen Millionäre. Wir besuchen das nette Haus nicht, sondern begnügen uns mit Eis von „I Scream“ und verspeisen dieses gemeinsam mit jeder Menge Locals, schließlich ist Samstag im Park rund um das Haus.
Wir schlafen am Jack’s Hill außerhalb der Stadt. Das ist soweit nett, mit herrlicher Aussicht auf die Stadt, nur der Weg zum Abendessen ist etwas länger und der Eigentümer ist ein Charakter. Mit natürlicher Gastfreundschaft ist er jedenfalls nicht gesegnet. Er erzählt allerdings gerne lange Geschichten, manche davon spannender, andere weniger.
Piraten, Erdbeben und koloniale Vergangenheit
Am Tag darauf geht es nach Port Royal. Jamaika hat eine sehr lange koloniale Geschichte. Immerhin ist es die drittgrößte karibische Insel, die bereits 1494 besiedelt wurde. Port Royal ist für jeden, der sich auch nur entfernt mit Piraten beschäftigt hat, wahrscheinlich ein Begriff. Bevor Kingston gegründet wurde – heute einer der größten Naturhäfen der Welt –, wurde auf einer vorgelagerten, damals noch eigenständigen Insel Port Royal gegründet. Eine legendäre Basis der englischen Freibeuter. Als die Freibeuterei abgeschafft wurde, wurde Fort Charles, eines der letzten verbliebenen besichtigbaren Überreste, für einige bekannte Piraten zur Endstation. Hier wurden Calico Jack beziehungsweise Jack Rackham, ein Vorbild diverser Geschichten, und Anne Bonny inhaftiert beziehungsweise Ersterer auch hingerichtet.
Leider wurde die Stadt über die Jahre Opfer zahlreicher Hurrikans und 1692 durch ein schweres Erdbeben fast vollständig zerstört. Durch die Erschütterungen versanken große Teile von Port Royal im Meer und wurden von einem Tsunami überspült. Die Auswirkungen sind heute noch am schiefen Giddy Haus zu sehen. Die ursprünglich vorgelagerte Insel beziehungsweise Sandbank verband sich im Laufe der Zeit durch Ablagerungen mit dem Festland und wurde so zur heutigen Halbinsel. In der Folge gewann Kingston immer mehr an Bedeutung. Leider wurden in Kingston die meisten kolonialen Gebäude entweder auf natürliche Weise oder durch die Bauwut zerstört und es gibt so gut wie keine Altstadt mehr.
Reggae-Party mit Aussicht
Jeden Sonntag findet im Dub Club eine Reggae-Party statt. Als wir davon hören, ist sofort klar: Wir müssen unseren Roadtrip um eine Nacht verlängern, um dieses Spektakel mitzuerleben.
Der Club befindet sich auf der Terrasse eines Privathauses hoch über Kingston. Der Eigentümer veranstaltete die Partys früher in verschiedenen Clubs der Stadt, bevor er sie kurzerhand zu sich nach Hause verlegte. Die Aussicht über die nächtliche Stadt ist definitiv beeindruckend. Es gibt eine Bar, Essen und natürlich auch „Herb“ zu kaufen. Zu Beginn tummeln sich vor allem Touristen auf der Terrasse, doch mit späterer Stunde stoßen auch immer mehr Einheimische dazu. Ein Reggae-Song nach dem anderen läuft durch die riesigen Lautsprecher, unterbrochen von elektronischen Geräuschen wie einem „Piu Piu Piu“, alles ganz nach dem Motto “the only good system is a sound system”. Es dauert eine Weile, bis wir bemerken, dass dafür tatsächlich ein eigenes Mischpult zuständig ist und der Betreiber immer wieder scheinbar zufällig auf die entsprechenden Tasten drückt. Für uns passt das zwar überhaupt nicht zum entspannten Reggae-Vibe, aber genau deshalb finden wir es ziemlich lustig.
Abschied von Jamaika
Am nächsten Tag geht es für uns zurück nach Port Antonio. Der Roadtrip mit Iris und Jeff war ein voller Erfolg. Wir haben noch einen Tag Zeit, um alles für die Weiterfahrt vorzubereiten, bevor es für uns weiter auf die Bahamas geht.
Nach fast zwei Wochen nehmen wir schweren Herzens Abschied – von unseren neu gewonnenen Freunden, aber auch von Jamaika selbst. Gerne wären wir noch länger geblieben, um noch mehr von diesem schönen, lebendigen und gastfreundlichen Land zu entdecken.